![]() |
15.9. ab 19:30 Uhr: Infotreffen |
||
ErfahrungsberichtBesuch der Kl. 3 b am 21.11.06 im Schuldorf Bergstraße bei Radio MelibokusBericht der Klassenlehrerin Frau Waldsperger: Im Herbst sprach mich Frau Flasche an, ob ich mir vorstellen könnte, in der Sendereihe „Das macht Schule“ über die Erfahrungen mit der Forscherwerkstatt zu berichten. Leichtfertig sagte ich ihr zu, natürlich in der Annahme, dass sie die Moderation übernehmen würde. Nachdem ich fleißig einen Wochenend-Workshop zum Thema „Einführung in den Radiojournalismus“ sowie einen Abend-Workshop „Technik I“ absolviert hatte, meinte Frau Flasche netterweise, ich könne ja jetzt die Moderation selbst übernehmen. So nach und nach merkte ich, was ich mir da aufgehalst hatte. Zum Glück gelang es uns, Frau Bauer, die sozusagen die „Erfinderin“ der Forscherwerkstatt ist, als Interviewpartnerin zu gewinnen. Leider befand sich Frau Gönner zum Zeitpunkt der Sendung im Urlaub, der natürlich für sie nach dem ganzen Prüfungsstress wohlverdient war! Damit die Sendung nicht nur eine theoretische Abhandlung über die Einrichtung von Forscherwerkstätten an Schulen wird, wollte ich natürlich die Hauptakteure – die Kinder – in der Sendung zu Wort kommen lassen. Dies gestaltete sich nicht ganz einfach. Anfangs hatten nur wenige Kinder den Mut, in der Sendung etwas zu sagen. Nachdem wir aber die einzelnen Versuche und Eindrücke nochmals abgesprochen hatten und ich für die Kinder die Texte in ihrer kindgerechten Sprache ausdruckte und auf Pappe klebte (damit es bei der Aufnahme nicht so raschelt), erklärten sich schließlich 9 Schüler bereit, mit in die Sendekabine zu kommen. Da aber höchstens 6 Leute in der Kabine Platz haben, mussten wir einen Wechsel einplanen. Der Rest der Klasse wollte lieber draußen bei der Technik zuschauen oder die Übertragung verfolgen. Zunächst musste eine Stunde Sendezeit gefüllt werden, und zwar minutiös. Damit es für die Zuhörer nicht zu langweilig wird, sollte ein Sprecher möglichst nicht länger als 5 Minuten am Stück reden. Durch das Interview mit Frau Bauer und die Beiträge der Kinder versuchte ich die Sendung etwas aufzulockern. Ich hatte mir verschiedene Musiktitel ausgesucht, die nach jeder Phase gespielt wurden. Die Zeit der Musik und die einzelnen Redebeiträge stoppte ich zu Hause ab und trug sie in einen Sendefahrplan ein, der dem Techniker im Studio übergeben wurde. Glücklicherweise hatten wir alles aufgeschrieben, was wir sagen wollten, denn ein bisschen Aufregung ist ja doch dabei, wenn man auf Sendung geht, besonders bei den Kindern. Ich glaube aber, es hat ihnen sehr viel Spaß im Studio gemacht und sie waren auch alle ganz stolz auf ihren Auftritt. Bericht der Klasse 3 b bei Radio Melibokus Am Dienstag, 21.11.06, sind wir mit dem Schulbus ins Schuldorf gefahren. Da wir viel zu früh ankamen, hat uns Frau Waldsperger noch die Schule gezeigt: die internationale Schule, die Grundschule, die Förderstufe und die anderen Gebäude. Im Vergleich zur Hans-Quick-Schule ist sie riesig. Besonders gut hat uns der Schulhof der Grundschule gefallen, wo wir auf dem Seilzirkus klettern durften. Dann war es Zeit, ins Sendestudio zu gehen. Dort haben schon Frau Löwenstein und Frau Ranisch auf uns gewartet. Die sollten nämlich auf uns aufpassen, wenn Frau Waldsperger in der Sendekabine war. Zuerst konnten wir im Vorraum unser Frühstück auspacken und frühstücken. Um 10 Uhr sollten wir dann auf Sendung gehen. Was wir sagen wollten, hatten wir auf kleinen Spickzetteln, die Frau Waldsperger für uns geschrieben hat. Eigentlich sollten wir frei reden und das hat auch in der Klasse beim Üben ganz gut geklappt. Aber in der Sendung waren wir alle so aufgeregt, dass wir nur noch abgelesen haben, manche ganz schnell. In der Radiokabine hatten wir viel Spaß und mussten viel lachen – aber nur, wenn gerade Musik gespielt wurde und man uns nicht hören konnte. Leider hatten wir nur einen Kopfhörer, den wir immer rumreichten. Vor der Fensterscheibe saß der Techniker, der uns Anweisungen gab, z.B. lauter zu sprechen, oder uns sagte, wenn wir wieder auf Sendung sind. Dann durfte immer nur einer reden, alle anderen mussten still sein und auch sonst keine Geräusche machen. Nachdem die erste Gruppe fertig war, mussten wir während die Musik lief ganz schnell aus der Kabine gehen und Platz für die anderen Kinder machen. Draußen wurde es manchen Kindern dann langweilig. Frau Bauer, mit der Frau Waldsperger am Anfang ein Interview gemacht hat, ist dann mit uns ins Freie gegangen, um zu toben. Um 11 Uhr waren wir fertig und sind wieder mit dem Bus zurück gefahren. Es hat uns viel Spaß gemacht. |
Newsletter
Immer rundum informiert über Radio Melibokus. Aktionen, News, Events und Termine - immer auf dem Laufenden.
Das Programm 2009
Radio machen!
Du wolltest schon immer mal...
|
||
| © 2007-2010 Radio Melibokus // *Sendetermin vorbehaltlich Genehmigung durch die LPR Hessen. | |||

